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Veranstaltungen Juni 2019




Info (Stand 1.4.19):
Wegen interner Diskussion und Baustelle machen wir bis September keine Parties mehr.
Jeden 4. Mittwoch im Monat - 19.00 h Offenes Treffen von Ende Gelände Berlin Die Klimakrise entwickelt sich an vielen Orten. Schon heute sind vor allem Menschen im globalen Süden von steigendem Meeresspiegel, Trinkwassermangel und Ernteausfällen betroffen, während die "imperiale Lebensweise" vor allem im globalen Norden das Klima weiter anheizt. Der größte Klimakiller Europas sind die deutschen Braunkohlereviere im Rheinland, der Lausitz und rund um Leipzig. Die Braunkohle ist Sinnbild einer profitorientierten Energiewirtschaft und eines Systems, das auf Ausbeutung basiert, nicht auf Bedürfnissen - das Gegenteil der Klimagerechtigkeit, die wir wollen. Deshalb fordern wir: Ende Gelände für die Kohle, den Kapitalismus und den Klimawandel - und zwar sofort! Während die Kohlekommission daran arbeitet, den überfälligen Kohleausstieg möglichst lange zu verschleppen, hat der massenhafte Widerstand im Hambacher Forst der Klimakrise tatsächlich etwas entgegensetzen können. Der Kohleausstieg bleibt also Handarbeit. Wir gehen ihn mit direkten Aktionen an! Ende Gelände Berlin ist eine regionale Gruppe des Bündnisses Ende Gelände. Wir engagieren uns im Bündnisprozess und planen eigene Aktionen und Veranstaltungen in unserer Stadt. Egal, ob ihr den Großteil eurer Zeit in Politgruppen verbringt oder das erste Mal dabei seid: Alle sind herzlich willkommen und können sich einbringen. Infos zu Ende-Gelände und eine Kennenlernrunde gibt es auch immer schon eine Viertelstunde vor dem Plenum, also ab 18.45 Uhr. Wir freuen uns auf alle neuen Freund*innen! Mehr Infos: E-Mail: berlin(-ät-)ende(-minus-)gelaende(-punkt-)org Web: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/ / http://ende-gelaende.org/ Facebook: EndeGelaendeBerlin Twitter: @EG_Berlin Sonntag, 02.06.2019 – 19.00 h – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend "Soy Cuba" – Ich bin Kuba - Klassiker aus Cubas Revolutionszeit Mikhail Kalatozov, Cuba/URSS - 1964 - 141 min. spanisch, dt.ut. Der Film hat vier Teile, die nicht direkt miteinander verknüpft sind, sie lenken den Blick auf die wesentlichen Aspekte der kubanischen Revolution. Vier Episoden über Kuba als Revolutionsgeschichte: - Die erste Geschichte, die junge Frau Maria, sie ist eine kubanische Prostituierte und ihr US-Amerikanischer Klient. - Die zweite Geschichte handelt von dem Bauern Pedro, er verliert seine Farm an die »United Fruit Company«. - Die dritte, Aktivitäten revolutionärer Studenten mit Enrique. - Der letzte Teil zeigt Mariano, einen typischen Bauern, der sich der Revolution anschließt, mit dem Sieg der Revolution. Eintritt frei! combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen Dienstag, 04.06.2019 - 19.00h - Größenwahn No Nation, No Border - Fight Frontex, Law and Order Vortrag und Diskussion mit Sophie Scheytt von Sea-Watch und Matthias Monroy Jegliche „Fluchthilfe“ wird von Europol, Eurosur und Co. kriminalisiert und bekämpft. Frontex: die sogenannte „Grenzschutzagentur“ – wen oder was schützt diese überhaupt? Es werden immer mehr Daten über Satellitenbilder, Drohnen und Flugzeuge genutzt, um Flüchtenden im Weg zu stehen und dadurch zu gefährden, anstatt sie zur Koordinierung und Sicherung von Wegen über das Mittelmeer einzusetzen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Wir wollen über den Status quo des europäischen Grenzregimes am Mittelmeer sprechen und insbesondere die Situation und Perspektiven ziviler Seenotrettung diskutieren. Kommt vorbei! Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Vorwärts - Mit den Verhältnissen brechen. From a radical past to a radical future." der Gruppe RiA (Risse im Asphalt). Montag, 10.06.2019 - 19.00-21.30 h - Größenwahn Branquitude - conversa aberta Whiteness - open conversation / Weißsein - offene Diskussion Conversa aberta para pessoas branques discutirem seu lugar na questão racial. Ao mesmo tempo que a branquitude cria e se mantém como a “neutralidade” na questão racial (racializades são sempre es outres), é também através do seu próprio discurso de "raça superior" que a narrativa racial passa a existir. Sendo assim, quem somos nós? Essa e tantas infinitas contradições do ser branque serão o tema dessa conversa. Esse encontro é voltado especialmente para pessoas brancas, Mulheres (cis também) e LGBTQI+. Todes são bem vindes. A discussão se dará em português com possibilidade de tradução para o inglês e alemão conforme disponibilidade des participantes. Não é uma aula, tampouco uma oficina. É uma conversa com objetivo de tornar cotidiana a discussão acerca da branquitude. Pede-se que xs participantes levem uma contribuição para o local que nos cede o espaço. Não há necessidade de inscrição, é só aparecer. --- Open talk for white people to discuss their place on the racial issue. At the same time that whiteness creates and remains itself as the "neutrality" in the racial question (racialized are always the others), it is also through its own discourse of "superior race" that the racial narrative comes to exist. So who are we? This and so many endless contradictions of being white will be the subject of this conversation. This meeting is geared especially for white people, Women (cis too) and LGBTQI+. Everybody is welcome. The discussion will be in Portuguese with the possibility of translation into English and German according to the availability of the participants. It's not a class, it's not a workshop either. It is a conversation aimed in making the discussion about whiteness an everyday issue. Participants are asked to make a contribution to the place that gives us space. There is no need for registration, it just show up. --- Offenes Gespräch für Weiße, um ihren Platz in der Rassismusfrage zu diskutieren. Weißsein schafft und bleibt die "Neutralität" in der Rassismusfrage (Rassifizierte sind immer die anderen) und gleichzeitig entsteht durch den eigenen Diskurs der "überlegenen Rasse" das rassistische Narrativ. Also wer sind wir? Dies und so viele endlose Widersprüche, weiß zu sein, werden Gegenstand dieses Gesprächs sein. Dieses Treffen richtet sich vor allem an Weiße, Frauen (auch cis) und LGBTQI+. Jede*r ist willkommen. Die Diskussion wird auf Portugiesisch geführt mit der Möglichkeit der Übersetzung ins Englische und Deutsche ja nach Verfügbarkeit der Teilnehmer*innen. Es ist kein Kurz, es ist auch kein Workshop. Es ist ein Gespräch mit dem Ziel, die Diskussion über Weißsein zum Alltag zu machen. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen Beitrag für die Raummiete zu leisten. Eine Anmeldung ist nicht nötig, kommt einfach. --- Apoio/Support/Unterstützung: AusländerBirosca - QuilomboAllee Berlin Donnerstag, 13.06.2019 - ab 19.00 h - Größenwahn SoulKino: Infoveranstaltung mit Film Vertov, Antonioni. Der neue Mensch in Konflikt I : - 19.00 h: "Man with a movie camera" (Der Mann mit der Kamera) - Dziga Vertov, 1929 - 20.00 h: "Il deserto rosso" (Die rote Wüste) - Michelangelo Antonioni, 1964 Utopias are based on an idea of new society in which also people would differ from older days. The values of the new society would be realized through the new people and the new society would itself create the new people. What is the role of the camera in this reciprocal relation, then? During the Russian Revolution Dziga Vertov and his collective of filmmakers Kinoks(Kino - oki) changed the conception of cinema radically. Cinema should change in the same way people did. People were changing from citizens idealizing, based on religious or bourgeois values, with the improvement of their individual situation to new men and women. New men and women were meant to fight, in public and private spheres, for the achievement of an egalitarian society. The translation of this change into cinema was a shift from films with clear narratives, heroes and evils to cameras filming reality. Cinema was not reduced to the films but a source of constructivist art. Filming reality spontaneously would lead to processes of developing theories about the relationship between the camera and the filmed objects (Kino-Glaz). Cinema would also be constructivist for society because it would catalyse the creation of the new people by showing them in their films. Dziga Vertov and his realism means a landmark because of its influence in filmmakers. Michelangelo Antonioni among them. Although it is necessary to remember the shift from realism into intim realism (il realismo intimo di Antonioni). Should the influence be understood as a continuity or as an opposition? Antonioni’s cinema means not only an instrument to show reality but a space to create a reality inside reality. This is because cinema depends on fiction and individual subjectivity. His camera would create a conscious spectator by showing the problems of reality that are hidden in mainstream narratives and media. "Survivors at 1 am" shows two icons of cinema History to talk about the relationship between people and cinema (Are people subjects or objects?). More questions could be related to the social effects of political cinema. How and if political cinema catalyses social change in existing examples (Was it a constructivist or analytic cinema?). The films are an introduction to an open discussion. The languages of communication during the discussion will be English or German with possibilities of translation. Antonioni’s version will be screened in original Italian with German subtitles. It’s free. Die Kommunikationssprachen während der Diskussion werden English oder Deutsch mit Übersetzungsmöglichkeit sein. Antonionis Film wird in Itanlienisch mit dt. Untertitel gezeigt. Eintritt frei. Freitag, 21.06.2019 – 19.30 h – Größenwahn Halim Dener: Gefoltert. Geflüchtet. Verboten. Erschossen. Infoveranstaltung zu den 25-Jahren seiner Ermordung Der 16-jährige Kurde Halim Dener musste 1994 vor der Verfolgung durch den türkischen Staat aus seiner Heimat Kurdistan fliehen. Damals zerstörte das türkische Militär 4.000 Dörfer – Menschen zu ermorden, verschwinden zu lassen und zu foltern waren gängige Praxis von Polizei, Geheimdienst und Paramilitärs. Halim selbst wurde nach einer Festnahme von den türkischen Cops eine Woche lang verhört und gefoltert. Halim flüchtete vor Krieg und Verfolgung unter falschem Namen, um seine Familie in der Heimat nicht zu gefährden. Als sog. „minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling“ kam er in die BRD. Hier war nach öffentlicher rassistischer Hetze und Pogromen an Geflüchteten und Migrant*innen 1993 das Grundrecht auf Asyl durch Änderung des Grundgesetzes faktisch abgeschafft worden. Im November 1993 wurde in der BRD die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und alle ihr nahestehenden Organisationen als „Terrororganisation“ verboten. Durch öffentliche Hetze gegen Kurd*innen wurde ein Klima von Hass und Angst geschaffen, das von einer simplen Gleichung bestimmt war: Kurd*innen = PKK = Terrorist*innen. Nach wie vor findet das Verbot rege Anwendung: die Repression trifft die Strukturen der kurdischen Bewegung, insbesondere aber kurdische Jugendliche und Aktivist*innen, die sie sich mit der Bewegung identifizieren und politisch engagieren. Auch in der BRD setzte sich Halim für die kurdische Bewegung ein. So plakatierte er wenige Wochen nach seiner Flucht in Hannover Plakate mit dem Emblem der ERNK, des (damaligen) politischen Arms der PKK. Dabei wurde Halim in der Nacht vom 30.06.1994 von SEK-Cops in Zivil überrascht, bei der Festnahme wurde ihm aus kürzester Entfernung in den Rücken geschossen. An dieser Schussverletzung starb Halim wenig später. Der Cop wurde von seinen Kolleg*innen gedeckt. In einem zweifelhaften Prozess wurde der Schütze freigesprochen, ohne dass die Tat aufgeklärt werden konnte. Um über den Mord an Halim Dener aufzuklären, seine politische Überzeugung und sein Leben nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, haben wir Menschen von der Gedenkinitiative Halim Dener eingeladen, um mit ihnen über die Entwicklung des Gedenkens, Gedenkpolitik in der deutschen Linken und die anhaltende Repression gegen kurdische Strukturen zu sprechen. Zum 25. Todestag von Halim Dener findet am 06.07. ab 14:00 Uhr eine bundesweite Demonstration statt. Die Demonstration wird ebenfalls Thema auf der Infoveranstaltung sein. Mehr Infos unter: http://halimdener.blogsport.eu/ Organisiert von AK36 und dem Widerstandskomitee Berlin Sonntag, 23.06.2019 – 19.00 h – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend "Buena Vista Social Club" Wim Wenders - 1999 - spanisch dt.ut. - 104 minuten die musikdokumentation zeigt cuba, einige musiker, die aus aus ihrem leben erzählen, bringt studioaufnahmen und drei große konzerte, in amsterdam und in der carnegie hall in new york. die alten cubanischen männer -mit durchschnittsalter von 70- deren energie, künstlerische vitalität und liebe zur musik bei bester laune gehalten hat, vermitteln wie richtig wichtig musik fürs leben ist! Eintritt frei! combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. INFOS K9-Veranstaltungsetagen: Räume für Veranstaltungen, Treffen, Soli-Parties und ggf. Soli-Konzerte! (Wegen interner Diskussion und Baustelle machen wir bis September keine Parties mehr.) Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder per Mail Anfahrt: U5 "Samariterstraße" oder S "Frankfurter Allee"