Link zur Startseite
titel: programm





Bleibt auf dem Laufenden:
Newsletter abonnieren
_ Uns auf Twitter folgen_


Kontakt:
_ Kontakt_

Veranstaltungen März 2019




Jeden 4. Mittwoch im Monat - 19.00 h

Offenes Treffen von Ende Gelände Berlin

Die Klimakrise entwickelt sich an vielen Orten. Schon heute sind vor allem Menschen 
im globalen Süden von steigendem Meeresspiegel, Trinkwassermangel und Ernteausfällen 
betroffen, während die "imperiale Lebensweise" vor allem im globalen Norden das Klima 
weiter anheizt. Der größte Klimakiller Europas sind die deutschen Braunkohlereviere 
im Rheinland, der Lausitz und rund um Leipzig. Die Braunkohle ist Sinnbild einer 
profitorientierten Energiewirtschaft und eines Systems, das auf Ausbeutung basiert, 
nicht auf Bedürfnissen - das Gegenteil der Klimagerechtigkeit, die wir wollen. 
Deshalb fordern wir: Ende Gelände für die Kohle, den Kapitalismus und den Klimawandel - und zwar sofort!
 
Während die Kohlekommission daran arbeitet, den überfälligen Kohleausstieg möglichst 
lange zu verschleppen, hat der massenhafte Widerstand im Hambacher Forst der Klimakrise 
tatsächlich etwas entgegensetzen können. Der Kohleausstieg bleibt also Handarbeit. 
Wir gehen ihn mit direkten Aktionen an! 
 
Ende Gelände Berlin ist eine regionale Gruppe des Bündnisses Ende Gelände. Wir engagieren 
uns im Bündnisprozess und planen eigene Aktionen und Veranstaltungen in unserer Stadt. 
Egal, ob ihr den Großteil eurer Zeit in Politgruppen verbringt oder das erste Mal dabei seid: 
Alle sind herzlich willkommen und können sich einbringen. 

Infos zu Ende-Gelände und eine Kennenlernrunde gibt es auch immer schon eine Viertelstunde 
vor dem Plenum, also ab 18.45 Uhr. Wir freuen uns auf alle neuen Freund*innen!

Mehr Infos: 
E-Mail: berlin(-ät-)ende(-minus-)gelaende(-punkt-)org
Web: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/ / http://ende-gelaende.org/
Facebook: EndeGelaendeBerlin
Twitter: @EG_Berlin



Sonntag, 03.03.2019 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend

von REVOLUTIONÄREN FRAUEN: BIOGRAFISCHES
"Das Mädchen - was geschah mit Elisabeth Käsemann?" 
Argentinien/Militärdiktatur 1977 - doku. brd 2014/75 min. - von Eric Friedler

11. Mai 1947 geboren, 24. Mai 1977 von der Militärdiktatur in Buenos Aires ermordet

Elisabeth Käsemann studierte am Otto-Suhr-Institut der FU Soziologie, war im SDS, geht 
auf Demonstrationen mit Rudi Dutschke. Ende September 1968 ging sie für ein Praktikum 
nach Bolivien und entschied sich, in Lateinamerika zu bleiben. 
Seit 1971 lebte sie in Buenos Aires und arbeitete in einem Sozialprojekt in den Slums 
der Metropole und war als „Cristina.“ aktiv in der Guerilla Revolutionäre Volksarmee PRT-ERP. 

In der Nacht vom 8. auf den 9. März 1977 wurde Elisabeth Käsemann vom Militärgeheimdienst 
verhaftet, unter dem Vorwurf des Terrorismus nach El Vesubio verschleppt, ein zum Foltergefängnis 
umfunktioniertes Feriendorf nahe Buenos Aires. Dort wird sie laut Zeugenaussagen in eine 
Art Hundezwinger gesteckt, mit Elektroschocks und systematisch sexuell schwer gefoltert, 
dann am 24. Mai 1977 ermordet. Während die BRD-Fußball-Nationalmannschaft zeitgleich sich 
auf ein Freundschaftsspiel in Buenos Aires, später auf die Fußball-Weltmeisterschaft 78 
in Argentinien vorbereitete. 
Das westdeutsche Auswärtige Amt war über den Fall informiert, protestierte jedoch nicht. 
Außenminister Genscher setzte auf „stille Diplomatie“ – es war die Stille des Todes. 
"Ach, das Mädchen Käsemann." Das soll das einzige Statement gewesen sein, das Hans-Dietrich 
Genscher zu dem Fall abgegeben hat.
Auf ihre Verhaftungen aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten, reagierte das Auswärtige Amt 
und Hans-Dietrich Genscher mit Abwiegeln, Lügen und Untätigkeit. Die BRD Regierungskoalition 
unter Genscher und Schmidt wurde zum größten Waffenlieferanten der argentinischen Diktatur, 
beförderte zugleich mit hoher Energie gewaltige Rüstungsgeschäfte zwischen der BRD und 
Argentinien, und das lukrative Atomgeschäft

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Sonntag, 17.03.2019 – 14.00 h – Größenwahn

Liebig34-Vollversammlung 
Warten auf den großen Knall?

Seit Anfang des Jahres ist das feministische Hausprojekt Liebig34 ohne Pacht-Vertrag. 
Die Räumungsklage wurde seitens des Eigentümers, Gijora Padovicz, schon eingereicht. 
Gerüchte machen die Runde und im Nordkiez steigt die Polizeipräsenz wieder merklich.

Wir müssen uns wohl auf das Schlimmste vorbereiten und laden deshalb erneut zur Vollversammlung.
Nach einem Input zur aktuellen Situation und den Fakten gehen wir in Arbeitsgruppen zu: 
Aktionsformen am TagX, SoliPropaganda, HausSupport und Strategie-Debatte.

Neues unter liebig34.blogsport.de



Sonntag, 24.03.2019 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend 

von REVOLUTIONÄREN FRAUEN: BIOGRAFISCHES
"Tina Modotti"
Dokumentarfilm von Marie Bardischewski und Ursula Jeshel - 1981 - 76 min.

-Fotografin, Revolutionärin, Internationalistin-

Dieser Film ist der Versuch, das Leben einer außergewöhnlichen Frau zu erzählen, 
die ihre Kraft dem „Kampf gegen die Diktaturen der Welt“ gewidmet hat. 
Das Leben der Fotografin, Kommunistin, Antifaschistin, Revolutionärin, Internationalistin 
u.a. bei der Internationalen Roten Hilfe in Wien, Warschau, Paris, dokumentiert in einer 
Mischung aus Interviews, persönlichen Fotos und Filmaufnahmen der Zeit.

Tina Modotti hält sich an den Brennpunkten der Zeitgeschichte auf. 
In San Francisco sind ihre Freunde die Künstler der „Lost Generation“. 
In Mexico-City ist sie engagierte Fotografin und politisch aktiv im Kreis um den 
Revolutions-Maler Diego Rivera. 
Als politische Emigrantin macht sie Station in Berlin. 
In Moskau lernt sie Eisenstein kennen. 
Im Spanischen Bürgerkrieg kämpft sie als „Maria“ gegen den Faschismus. 
Sie stirbt 1942 in Mexico-City in einem Taxi. 

Poeten wie Pablo Neruda, Octavio Paz, Anna Seghers trauern um sie ebenso, wie tausende 
von Landarbeitern und namenlosen Unterprivilegierten.

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Freitag, 29.03.2019 - ab 21.00 h - Größenwahn & Leichtsinn

partners in crime
Soliparty vom arbeitskreis kritischer jurist*innen der hu (akj) 

Einlass: 21h
Musik ab 22h (Hip Hop/Trash/Techno)

repressionen nach g20, u-haft nach baggerbesetzungen und gewalt an europas grenzen. 
gründe zum widerstand gibt's genug. mit der soliparty wollen wir unsere partners in crime 
unterstützen. kommt vorbei und tanzt mit uns gegen die repressionen und den staat! 

Der Arbeitskreis kritischer Jurist*innen an der HU (akj)  will in einem veralteten und 
autoritären Studium Perspektiven bieten, die sowohl über die juristische Ausbildung 
als auch über die bestehenden Verhältnisse hinausweisen. Wir veranstalten Vorträge und 
Workshops, beobachten Polizeiverhalten auf Demos und organisieren ein Gruppenpraktikum, 
dessen Abschluss gleichzeitig auch mit dieser Party gefeiert wird.



Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus!
Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! 
Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. 
Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, 
unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an.


IMMER

Bar Kneipe Café "Liberación"
Montag bis Samstag ab 19 Uhr
(Mai-September ab 17 Uhr)
Nette Kneipe für nette Leute.
Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. 
Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen.
Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. 
Einfach in der Kneipe fragen.


INFOS

K9-Veranstaltungsetagen:
Räume für Veranstaltungen, Treffen, Soli-Parties und ggf. Soli-Konzerte!
Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete!
Anfragen in den Briefkasten oder per Mail

Anfahrt: U5 "Samariterstraße" oder S "Frankfurter Allee"