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Veranstaltungen Januar/Februar 2019




Jeden 4. Mittwoch im Monat - 19.00 h

Offenes Treffen von Ende Gelände Berlin

Die Klimakrise entwickelt sich an vielen Orten. Schon heute sind vor allem Menschen 
im globalen Süden von steigendem Meeresspiegel, Trinkwassermangel und Ernteausfällen 
betroffen, während die "imperiale Lebensweise" vor allem im globalen Norden das Klima 
weiter anheizt. Der größte Klimakiller Europas sind die deutschen Braunkohlereviere 
im Rheinland, der Lausitz und rund um Leipzig. Die Braunkohle ist Sinnbild einer 
profitorientierten Energiewirtschaft und eines Systems, das auf Ausbeutung basiert, 
nicht auf Bedürfnissen - das Gegenteil der Klimagerechtigkeit, die wir wollen. 
Deshalb fordern wir: Ende Gelände für die Kohle, den Kapitalismus und den Klimawandel - und zwar sofort!
 
Während die Kohlekommission daran arbeitet, den überfälligen Kohleausstieg möglichst 
lange zu verschleppen, hat der massenhafte Widerstand im Hambacher Forst der Klimakrise 
tatsächlich etwas entgegensetzen können. Der Kohleausstieg bleibt also Handarbeit. 
Wir gehen ihn mit direkten Aktionen an! 
 
Ende Gelände Berlin ist eine regionale Gruppe des Bündnisses Ende Gelände. Wir engagieren 
uns im Bündnisprozess und planen eigene Aktionen und Veranstaltungen in unserer Stadt. 
Egal, ob ihr den Großteil eurer Zeit in Politgruppen verbringt oder das erste Mal dabei seid: 
Alle sind herzlich willkommen und können sich einbringen. 

Infos zu Ende-Gelände und eine Kennenlernrunde gibt es auch immer schon eine Viertelstunde 
vor dem Plenum, also ab 18.45 Uhr. Wir freuen uns auf alle neuen Freund*innen!

Mehr Infos: 
E-Mail: berlin(-ät-)ende(-minus-)gelaende(-punkt-)org
Web: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/ / http://ende-gelaende.org/
Facebook: EndeGelaendeBerlin
Twitter: @EG_Berlin



Samstag, 26.01.2019 - ab 21.00 h - Größenwahn & Leichtsinn

Es ist Zeit zu tanzen! - It's time to dance!
Soliparty für/for Schlafplatzorga

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Wir werden laut, reden Klartext, essen und tanzen für Bewegungsfreiheit, günstigen Wohnraum 
und für Schlafen für alle und überall.
Unten im K9 tanzen wir ab 21 Uhr zu live Musik von Yansn, Faulenze, Hobscure und Nora. 
Danach präsentieren wir euch Hip-Hop, Afro Sounds, und Techno. Oben gibts Gitarrenmusik 
und Globalsounds zum Abhängen, Veganes Fingerfood und ein Special Getränk für die Nacht.

Wenns eng wird, machen wir Einlasspause. Das Awareness Team soll für diskriminierungsfreie 
Tanzräume sorgen. Nehmt die mit, die es alleine nicht finden würden.

Schlafplatzorga feiert ihre 3. Soli Party. Seit Ende 2014 bringt die Initiative wohnungslose- 
und obdachlose Migrant*innen zusammen mit kurz- und langfristigen Schlafplätzen von 
Unterstützer*innen in Berlin. Alle Einnahmen auf Spendenbasis gehen in den Einzelsupport, 
Mietzuschüsse und BVG Tickets um sicher zu Schlafplätzen zu kommen aber auch um zurück 
zukommen, wenn dieses vorbei gehen.

Lasst uns das System austanzen!

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We'll be loud, speak out loud, eat and dance for freedom of movement, affordable living 
space and sleep for everyone and everywhere.
In K9s basement we dance to live music from Yansn, Faulenze, Hobscure and Nora. 
After that we present you hip-hop, Afro sounds,  and techno. Upstairs you'll find guitar music 
and global sounds to hang out with, vegan finger food and a special drink for the night.

When it gets tight, we take a break. The Awareness Team will provide non-discriminatory 
dance spaces. Take those with you who would not find it alone.

Schlafplatzorga celebrates its 3rd Soli Party. Since the end of 2014, the initiative has 
been bringing homeless migrants together with short and long-term sleeping places from 
supporters in Berlin. The entry is donation based and can be used as individual support, 
rent subsidies and BVG tickets to get safely to the sleeping places but also to get back 
when this passes by.

Let's dance out the system!

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timetable

//dancing karaoke 9 pm- 10 pm

//live 10 pm
Yansn
Finna
Nora
FaulenzA
Hobscure

//Djanes 01 am
Preorder Purple (fe*male hiphop, trap)
Moro & Banu (Afrobeats, Dancehall, Tribal House)
Boivoid
Kastra (Techno)



Sonntag, 03.02.2019 – 15.00 h – Größenwahn

"Perspektiven der Proteste der Gelbwesten in Frankreich 

Info-/Diskussionsveranstaltung von der Gruppe "Kommunistisches Programm"



Sonntag, 03.02.2019 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend

von REVOLUTIONÄREN FRAUEN: BIOGRAFISCHES
"... und plötzlich sahen wir den Himmel!" 
uruguayische und deutsche frauenblicke - Uruguay, BRD 1997, 102 min.

Zur Erinnerung an Yessie Macchi: ihr Herz hörte am 3. Februar 2009 auf zu schlagen

11391 km trennen die Frauen aus Uruguay und Deutschland, die sich auf den Weg gemacht 
haben, um ihre politische und persönliche Lebensgeschichte gegenseitig kennenzulernen 
und auf Video aufzuzeichnen. Der gemeinsam entwickelte Film handelt von Widerstand und 
Gefängnis, Hoffnungen und Niederlagen. Es geht um die Aufarbeitung der eignen und die 
Neugier auf die Geschichte der anderen, um Gemeinsamkeiten und Trennendes, um gleiche 
Fragen in verschiedenen Kontinenten. Er dokumentiert politische und persönliche Hintergründe 
der Politisierung, erzählt von Haftbedingungen und Flucht, von Motivationen und Lebensgefühl 
vor dem gesellschaftlichen Background der 60er und 70er Jahre. Ein Stück Zeitgeschichte 
wird lebendig, die die politischen Kämpfe von Frauen in Uruguay und Deutschland in den 
Mittelpunkt stellt.

"Der Tag meiner Verhaftung war grau, grau, grau. Als ich aufwachte war er grau, 
er blieb den ganzen Tag über grau und am Abend war er immer noch grau. Auf der Polizeistation 
gab es dann auch keinen Tag und keine Nacht, keine Zeit mehr, nur elektrisches Licht."
Gefühlvoll, poetisch erzählt Graciela Jorge von ihrer Vergangenheit als Revolutionärin. 
Um gegen die Militärdiktatur in Uruguay zu kämpfen, schloß sie sich Ende der 60er Jahre der 
Bewegung zur nationalen Befreiung (MLN) Tupamaros an, ging in den Untergrund, wurde verhaftet 
und zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. 18 Jahre Gefängnis hatte Monika Berberich aus 
Deutschland zu verbüßen. Als Mitglied der RAF ging auch sie in den Untergrund und gab 
ihre bürgerliche Identität auf, war Teil einer Stadtguerilla und kämpfte gegen den Staat. 
Sie schildert die Geschehnisse von damals rational, analytisch versucht sie, ihre Vergangenheit 
zu begreifen. So unterschiedlich die beiden Frauen auch sind, und so unterschiedlich die 
Situation war, in der sie sich für einen bewaffneten Kampf entschlossen, etwas haben sie 
doch gemein: Sie sind Frauen. Frauen, die Widerstand leisteten und Frauen, die von der 
offiziellen Geschichtsschreibung vergessen werden. 
Der deutsch-uruguayische Dokumentarfilm "und plötzlich sahen wir den Himmel ..." erinnert 
an genau diese Frauen, setzt der offiziellen Geschichte, die sich zumeist auf männliche 
Protagonisten bezieht, etwas entgegen. Fünf Frauen aus Uruguay, die den Tupamaros angehören, 
und fünf Frauen aus Deutschland, die im Widerstand aktiv waren, befragen sich gegenseitig, 
erzählen, manchmal sehr intim, was sie damals bewegt hat, was sie heute bewegt.

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Sonntag, 17.02.2019 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend 

von REVOLUTIONÄREN FRAUEN: BIOGRAFISCHES
"gesucht: Monika Ertl"
dokumentarfilm - BRD - 1988/1989 - 89 min. Regie: Christian Baudissin

Die Frau, die Che Guevara rächte
Hamburg 1. april 1971: Der bolivianische Generalkonsul Roberto Quintanilla Pereira 
wird in seinem Büro erschossen. 
Tatverdächtig: Monika Ertl, Mitglied der Bolivianischen Nationalen Befreiungsfront (ELN). 
Polizei-Oberst "Toto" Quintanilla ist mitverantwortlich für die Erschießung von Che Guevara. 
2 Jahre später, am 13. Mai 1973, wird Monika Ertl in La Paz erschossen

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus!
Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! 
Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. 
Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, 
unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an.


IMMER

Bar Kneipe Café "Liberación"
Montag bis Samstag ab 19 Uhr
(Mai-September ab 17 Uhr)
Nette Kneipe für nette Leute.
Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. 
Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen.
Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. 
Einfach in der Kneipe fragen.


INFOS

K9-Veranstaltungsetagen:
Räume für Veranstaltungen, Treffen, Soli-Parties und ggf. Soli-Konzerte!
Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete!
Anfragen in den Briefkasten oder per Mail

Anfahrt: U5 "Samariterstraße" oder S "Frankfurter Allee"