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Veranstaltungen Juni 2018




Jeden 2. + 4. Mittwoch im Monat - 19.00 h

Treffen von Ende Gelände Berlin - 

Tag für Tag ereignen sich neue ökologische Krisen, die Klimakatastrophe ist unmittelbar 
vor uns. Parlamentarische Ignoranz, strukturelle Defizite und die gnadenlose Ausbeutung 
des Planeten durch private Riesenkonzerne nehmen wir nicht länger hin. Wir wollen Sand 
in die Maschinen schmettern und Druck auf die Verantwortlichen ausüben!
Deshalb fordern wir: Ende Gelände! Stopp mit ungerechten und ausbeutenden Strukturen, 
die das Klima und unsere Lebensgrundlagen zerstören! Ende Gelände für die Kohle, den 
Kapitalismus und den Klimawandel - und zwar sofort!

Denn schon heute sind vor allem Menschen im globalen Süden von steigendem Meeresspiegel, 
Trinkwassermangel und Ernteausfällen betroffen. Der Klimakiller Braunkohle ist Sinnbild 
einer profitorientierten Energiewirtschaft und einem System, das auf Ausbeutung basiert, 
nicht auf unseren Bedürfnissen. Wir wollen nicht zulassen, dass verantwortungslose 
Entscheidungsträger*innen in Konzernen und Politik den Klimawandel weiter anheizen!
Mit Braunkohletagebauen im Rheinland, der Lausitz und bei Leipzig liegen die Orte der 
Klimazerstörung direkt vor unserer Haustür und sind zum Greifen nah - und wir alle können 
uns dort der Zerstörung von Klima und Landschaft in den Weg stellen!

Ende Gelände Berlin ist eine regionale Gruppe des Bündnis Ende Gelände. 
Wir engagieren uns im Bundesprozess, planen eigene Aktionen und Veranstaltungen in unserer 
Stadt. Egal, ob Plenumsbesuche euer Lieblingshobby sind oder ihr das erste Mal dabei seid: 
Alle sind herzlich willkommen und können sich einbringen. 
Infos zu Ende-Gelände und Kennenlernen gibt es auch immer schon eine Viertelstunde vor dem
Plenum, also ab 18.45 Uhr.

Wir freuen uns auf alle neuen Freund*innen!

Mehr Infos: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/, http://ende-gelaende.org/ und Ende Gelände (Twitter)



Freitag, 01.06.2018 – 19.00 h – Größenwahn

Film und Diskussion: "Cloud Making Machine" 

Am 1. Juni freuen wir, die Schlafplatzorga, Berliner Initiative für (Notfall)schlafplätze 
für Migrant*innen, uns zusammen mit den Macher*innen den Film "Cloud Making Machine - 
Zwischen Heim & Heimat" (D 2017) zu zeigen. 
Im Anschluss wird es eine Diskussion geben, und Raum für Gespräche bei Musik, Getränken und Snacks. 
Kommt vorbei!

Der Film ist mehrsprachig. Wir planen ihn mit englischen Untertiteln zu zeigen. 
Wenn ihr kommen wollt, aber eine andere Sprache braucht, schreibt uns gerne eine 
Nachricht an sleepingplaceorga@systemli.org

Mehr Infos zur Schlafplatzorga: sleepingplaceberlin.wordpress.com



Samstag, 02.06.2018 – 12.00 h – Hof & Größenwahn

Solifest sammelt Gelder für G20-Geldstrafe

Im Juli 2017 gab es in Hamburg anlässlich des G20 massive Aktionen zivilen Ungehorsams.
Dieser Ungehorsam wurde begleitet von brutaler Repression durch den deutschen Staat: 
Viele Aktivist*innen litten damals unter der Macht der Autorität und wurden nun, 
da sie nicht im Rampenlicht stehen, in Form von Geldstrafen und Prozessen unterdrückt.

Jetzt ist es an der Zeit, sich einzubringen, zu unterstützen und Solidarität mit den 
Menschen zu zeigen, die unterdrückt wurden. Und wir werden es auf praktische und konkrete 
Weise tun: Ein Teil des gesammelten Geldes wird zur Unterstützung des Prozesses einer Person
verwendet, die beim G20 inhaftiert wurde (wir werden auf ihre Aussage bei der Veranstaltung haben),
und wenn es uns gelingt, genügend Geld aufzubringen, werden wir andere Initiativen der 
anti-repressiven Solidarität unterstützen. 
Verbreitet die Nachricht, ladet Leute ein und organisiert euch!

Keine Angriff ohne Antwort!

Vermouth, Paella, Kinderbetreuung, Karten- und Brettspielen, Batukada Workshop 
und Konzert von "Spätikaufen" (gipsy swing)



Samstag, 16.06.2018 – 17.00 h – Größenwahn

Die Integration der 68er in den Staat des Kapitals – Was taugt Agnolis Staatskritik heute? 
Infoveranstaltung der Gruppe Kommunistisches Programm

In der postfaschistischen BRD mit seinen Alt-Nazis, der Kommunistenverfolgung, der 
SPD mit ihrem Godesberger Programm und der Zerstörung fast jeglicher revolutionärer 
Kontinuität durch Stalinisten, Faschisten und Demokraten galt Johannes Agnoli vor 
50 Jahren mit seinen Analysen der verbandlichten Demokratie und der Institutionalisierung 
sozialer Konflikte als theoretischer Impulsgeber für die Staatskritik der 
außerparlamentarische Opposition (APO).

Die alternative Pluralität, mit der die APO diesem System begegnen wollte, führte 
vor dem Hintergrund der Totalität kapitalistischer Ökonomie, bürgerlicher Ideologie 
und letztlich vorgegebener politischer Partizipationsformen (Reformismus, Logik des 
kleineren Übels und die Ideologie des demokratischen Antifaschismus) zu ihrer Integration 
ins System und zu einer politisch-kulturellen Modernisierung der BRD.

Auch heute wieder, zum 50. Jahrestag von 1968, erfreuen sich Agnoli´s Thesen größerer 
Beliebtheit in der linken Szene. Aber auch heute setzt sich ein zentrales Problem 
der 68er fort, mit dem wir uns auseinandersetzen wollen: dass einerseits zwar staats-, 
demokratie- und parlamentarismus-kritische Positionen abstrakt befürwortet werden, 
sich aber viele Befürworter_innen in der Praxis konträr hierzu verhalten und faktisch 
zu Unterstützern von Staat, Nation und Kapital werden: So werden vor dem Hintergrund 
einer vermeintlich faschistischen Gefahr antifaschistische Volksfronten mit bürgerlichen 
Kräften geschlossen, bis hin zu einer offenen Wahlunterstützung (z. B. SYRIZA in Griechenland, 
Podemos in Spanien, potere al popolo in Italien, Linkspartei bis hin zur SPD in Deutschland).

Statt „hinter Agnoli zurückzufallen“ oder „einfach nur über ihn hinauszugehen“; bedeutet 
linke Staatskritik – theoretisch wie praktisch – die gesellschaftlichen Verhältnisse 
grundsätzlich zu kritisieren: ausgehend von einer Klassengesellschaft, von einer Krisenhaftigkeit 
des Kapitalismus, der täglichen Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen und 
der zunehmenden weltweiten Kriegsgefahr hin zur Vorbereitung des offenen proletarischen 
Klassenkampfes gegen alle bürgerlichen und staatlichen Institutionen, die Entzauberung 
der bürgerlichen Mythen vom „demokratischen Prinzip“, des „demokratischen Antifaschismus“, 
der „parlamentarischen Demokratie“, des „Legalismus“, der „Gewaltenteilung“, der „Pressefreiheit“, 
des „Liberalismus“ usw.

Dies sind die klassischen Positionen des Marxismus, an denen die Kommunistische Linke 
seit fast 100 Jahren mit ihrem theoretischen und praktischen Kampf anknüpft.

Weitere Infos: www.partitocomunistainternazionale.org



Sonntag, 17.06.2018 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend 

„Rebellen am ball“
dokumentarfilm von/mit eric cantona u. a., 90 min.

"Was ist Profifußball heute? Die Champions League? Unendlich hohe Transfersummen, 
aufständische Fans, Gewalt und Business? Stimmt, auch das gehört dazu. Doch ich will 
von etwas anderem erzählen: von echten Werten, von meiner Fußballwelt. Von Fußball, 
wie ich ihn spielte und wie ich ihn liebe - von Solidarität, Brüderlich- keit, Freiheit. 
Und ich möchte erzählen, warum dieser Fußball heute wichtiger ist denn je. 
Denn die Welt zu verändern ist immer noch möglich." (Eric Cantona)

Der ehemalige Fußballstar Eric Cantona erzählt von fünf Profikickern, die ihre Prominenz 
nutzten, um gegen das politische Regime ihres Landes zu protestieren und die zu Galionsfiguren 
für politischen Widerstand und gesellschaftliche Auflehnung jenseits sportlicher Leistungen 
wurden. 
So rief der ivorische Fußballspieler Didier Drogba im Jahr 2004, als an der Elfenbeinküste 
ein blutiger Bürgerkrieg herrschte, trotz der Warnungen seines Vereins und seiner Agenten 
zur Einigung auf und bat die gegnerischen Parteien um Waffenruhe. 
Der Chilene Carlos Caszely wagte es 1973 als einer der wenigen Fußballstars seines Landes, 
öffentlich gegen das diktatorische Regime unter Pinochet zu protestieren. 
Rachid Mekhloufi spielte in der französischen Nationalmannschaft und kehrte während 
des Algerienkrieges unerkannt in sein Land zurück, um ab 1958 in der Auswahl der algerischen 
Unabhängigkeitsbewegung FLN zu stürmen. 
Der jugoslawische Nationalspieler Predrag Pasic gründete in den von Hass und Bombenhagel 
geprägten 90er Jahren eine multiethnische Fußballschule im besetzten Sarajevo. 
Der Brasilianer Sócrates machte in seinem Land, in dem Anfang der 80er Jahre noch eine 
Militärdiktatur herrschte, jedes Spiel zu einem politischen Happening, auf dem er sich 
für die Demokratie einsetzte.

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Montag, 18.06.2018 – 20.00 h – Größenwahn
Filmabend der Frauen vom ADFC Berlin

„Ovarian Psycos“
Film von Joanna Sokolowski ubd Kate Trumbull-LaValle, 2016, 72 Min., OV (Englisch)

Sie radeln nachts durch die gefährlichen Straßen der Eastside von Los Angeles und 
nutzen ihre Pedale, um der Gewalt in ihrem Leben entgegen zu treten. Eine neue Generation 
von Frauen aus armen Verhältnissen, die sich gegen Ungerechtigkeit auflehnen und gemeinsam 
mit ihrer Fahrrad-Crew neues Selbstbewusstsein erlangen: die Ovarian Psycos Cycle Brigade.
Der Film zeigt, was gemeinsames Radfahren bewegen kann - und ist somit eine Inspiration 
auch für Radfahrbegeisterte in Berlin.

Ab 19 Uhr Vernetzung und Austausch zum Thema Frauen im ADFC Berlin 



Freitag, 29.06.2018 – 19.00 h – Größenwahn
Film und Diskussion mit 15M Berlin

"Black Block" 
(2011, 77 Min.)

Genua / Italien, 2001: Der Gipfel der G8, der Protest der Hunderttausenden, die Kämpfe, 
die Hoffnungen, der erschossene Demonstrant, die Polizeigewalt auf den Strassen und 
schließlich beim Überfall auf die Diaz-Schule. Was in dieser als Schlafplatz genutzten
Schule passiert ist und was davon bleibt – davon legen Aktivist*innen im Dokumentarfilm 
„Black Block“ Zeugnis ab.

300 Polizisten stürmten in der Nacht die Diaz-Schule. Bei ihrem kalkulierten Blutbad 
verletzten sie fast 90 Menschen schwer. Selbst aus den Krankenhäusern wurden die Aktivist*innen 
anschließend in die Polizeikaserne Bolzaneto gebracht, dort erniedrigt und gefoltert. 
Niels und Lena (Hamburg), Chabi (Zaragoza), Mina (Paris), Dan (London), Michael (Nizza) 
und Muli (Berlin) erzählen ihre Geschichten aus dieser Nacht, von davor und danach, 
von der erlittenen Traumatisierung, von dem, was für sie seither anders geworden ist. 
Aber auch, wie sie neue Wege fanden und dabei festhalten an den Idealen, die sie nach 
Genua geführt hatten.

Mehr Infos unter 15M Marea Granate Berlin (Facebook) 



Samstag, 30.06.2018 - 19.00 h - Größenwahn

Der Kampf um sichere Abtreibung
Infoveranstaltung mit Film

"From DANGER to LIBERTY: The Fight For Safe Abortion"
(Von der Gefahr zur Freiheit: Der Kampf um sichere Abtreibung, 1995, 57 Min.)

Organisiert von SoulKino 



Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus!
Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! 
Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. 
Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, 
unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an.


IMMER

Bar Kneipe Café Liberación
Montag bis Samstag ab 19 Uhr
(Mai-September ab 17 Uhr)
Nette Kneipe für nette Leute.
Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. 
Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen.
Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. 
Einfach in der Kneipe fragen.


INFOS

K9-Veranstaltungsetagen:
Räume für Veranstaltungen, Treffen, Soli-Parties und ggf. Soli-Konzerte!
Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete!
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Anfahrt: U5 "Samariterstraße" oder S "Frankfurter Allee"