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Veranstaltungen Oktober 2018




Jeden 2. + 4. Mittwoch im Monat - 19.00 h

Treffen von Ende Gelände Berlin - 

Tag für Tag ereignen sich neue ökologische Krisen, die Klimakatastrophe ist unmittelbar 
vor uns. Parlamentarische Ignoranz, strukturelle Defizite und die gnadenlose Ausbeutung 
des Planeten durch private Riesenkonzerne nehmen wir nicht länger hin. Wir wollen Sand 
in die Maschinen schmettern und Druck auf die Verantwortlichen ausüben!
Deshalb fordern wir: Ende Gelände! Stopp mit ungerechten und ausbeutenden Strukturen, 
die das Klima und unsere Lebensgrundlagen zerstören! Ende Gelände für die Kohle, den 
Kapitalismus und den Klimawandel - und zwar sofort!

Denn schon heute sind vor allem Menschen im globalen Süden von steigendem Meeresspiegel, 
Trinkwassermangel und Ernteausfällen betroffen. Der Klimakiller Braunkohle ist Sinnbild 
einer profitorientierten Energiewirtschaft und einem System, das auf Ausbeutung basiert, 
nicht auf unseren Bedürfnissen. Wir wollen nicht zulassen, dass verantwortungslose 
Entscheidungsträger*innen in Konzernen und Politik den Klimawandel weiter anheizen!
Mit Braunkohletagebauen im Rheinland, der Lausitz und bei Leipzig liegen die Orte der 
Klimazerstörung direkt vor unserer Haustür und sind zum Greifen nah - und wir alle 
können uns dort der Zerstörung von Klima und Landschaft in den Weg stellen!

Ende Gelände Berlin ist eine regionale Gruppe des Bündnis Ende Gelände. 
Wir engagieren uns im Bundesprozess, planen eigene Aktionen und Veranstaltungen in unserer 
Stadt. Egal, ob Plenumsbesuche euer Lieblingshobby sind oder ihr das erste Mal dabei seid: 
Alle sind herzlich willkommen und können sich einbringen. 

Infos zu Ende-Gelände und Kennenlernen gibt es auch immer schon eine Viertelstunde 
vor dem Plenum, also ab 18.45 Uhr. Wir freuen uns auf alle neuen Freund*innen!

Mehr Infos: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/, http://ende-gelaende.org/ und Ende Gelände (Twitter)



Samstag, 06.10.2018 – ab 15.00 h – Größenwahn & Leichtsinn 

Hoffest und Konzerte: Antifaschistische Erdbeeraktion

Jerome vom Wiener Kollektiv vonnichtsgewusst befindet sich in einem Rechtsstreit 
mit den neurechten Orgas und Medien 'EinProzent' (Elsässer & Kubitschek) und 'InfoDirekt', 
weil er im Rahmen seiner Recherche- und Aufklärungsarbeit unbequem geworden ist - 
und das auch bleiben wird. Wir wollen Jerome in seinem juristischen Kampf finanziell unterstützen!
Es geht hier nicht um einen einzelnen, es geht um uns alle!
Die politische Lage in Österreich ist mehr als besorgniserregend - der Prozess ist ein 
wichtiges Zeichen für antifaschistischen Widerstand. Lasst uns das gemeinsam unterstützen. 
Und wie? Mit einem bunten Hoffest und Konzerten!

Hoffest mit Limonade & Kuchen und vielen kinderfreundlichen Aktionen:
- Abziehtattoostudio
- Tombola
- Geschichtenerzählerin
- Kinderschminken mit Sookee
- Flohmarkt

Ab 19 Uhr gibt es Konzerte mit:
- Seeroiberjenny
- Acht Eimer Hühnerherzen
- Rana Esculenta
- Baron Anastis & the Erinyes
- Spezial K

Das Hoffest ist kostenlos und barrierefrei zu erreichen, kommt zahlreich, 
bringt all eure Freund*innen mit. 
Konzerte & Party sind mit Eintritt, den ihr je nach euren Möglichkeiten zwischen 
5 und 18 Euro selbst bestimmen könnt.


Sonntag, 14.10.2018 – 18.00 h – Größenwahn

Langer Filmabend: Vor 30 Jahren: IWF/WB Tagung in Berlin

18.00 Uhr "Im Herbst der Bestie" 1989, 118 min
Eine Dokumentation nicht nur über die Anti-IWF/Weltbank-Kampagne im Herbst 1988 in Westberlin.

Die Entstehung und historische Entwicklung des Internationalen Währungsfonds (IWF) 
und der Weltbank werden ebenso erläutert wie die Entwicklung der internationalistischen Linken. 
Ausgehend von Ché Guevaras Rede vor der Trikontinentalen Konferenz, über die 68er-Bewegung 
und den Vietnam-Kongress bis zur Arbeit der "Dritte-Welt"-Solidaritätsgruppen in den 70er Jahren. 
Das Kapitel über die Entstehung der Schuldenkrise 1982 schließt die historische Betrachtungen ab 
und leitet die offizielle Vorbereitung des Kongresses ein: Medienspektakel, "größte 
Polizeiaufgaben seit Kriegsende" und die Kriminalisierung der GegnerInnen von IWF und Weltbank. 
Diese - von BUKO bis zu den Autonomen - erläutern in Interviews Struktur und Ziel ihrer Kampagne, 
die Langfristigkeit der Vorbereitung und auch ihre internen Probleme. 
Einen Schwerpunkt des Films stellen die Aktionstage vom 26.9. - 29.9.88 dar, die in ihrer 
Vielfältigkeit - Happenings, Straßentheater, Umzüge, Kundgebungen und Demonstrationen - 
als Geschichten, Collagen, musikalische Raps - erzählt werden. 

20.30 Uhr "Die Ritterinnen" 2003, 96 min
"Wir waren sieben. Links. Radikal. Anarchistisch. Zornig. Zärtlich. Zauberhaft!" 

Der Film „Die Ritterinnen“ erzählt von der Frauengemeinschaft der "Ritterinnen", die 1987 
als Teil der autonomen Szene in Kreuzberg eine Wohngemeinschaft gründeten. 
Die sieben jungen, linken, anarchistischen Frauen haben eine Vision von einer Revolution 
ohne Männer und gründen in einer Kreuzberger Fabrik, dem "Ritterhof", eine Wohngemeinschaft. 

Barbara Teufel, die damals selbst diesem Kollektiv angehörte, erzählt vom alltäglichen Leben 
dieser "Ritterinnen", von ihrer Freundschaft, ihren ersten Erfahrungen mit lesbischer Liebe, 
ihrer politischen Arbeit sowie den Diskussionen und Widersprüchen. Spielszenen, Interviewmaterial 
und Archivaufnahmen fügen sich zu einem Porträt, das Platz hat für Geschichten vom Straßenkampf 
am 1.Mai 1987 in Kreuzberg und der IWF/WB Tagung Ende September 1988, für Freundschaft und Liebe 
– für politische Arbeit und Diskussionen um Kollektivierung und Geschlechterkampf und für 
den sich daraus ableitenden Alltag des Zusammenlebens. 

1987 ist das Jahr der ersten Straßenschlacht am 1. Mai in Kreuzberg, und es ist das Jahr, 
in dem Bonnie aus der schwäbischen Provinz sich auf den Weg macht in die große Stadt, um 
in einer WG mit sechs weiteren Frauen das zu leben, was sie daheim nicht konnte: 
die Weltverbesserung im Kollektiv. Das Private ist politisch, der Alltag besteht aus Aktionen, 
zunächst gegen den IWF-Gipfel, und die Orientierung zwischen den Interessen der Gruppe, 
denen der Szene und nicht zuletzt den eigenen fällt nicht immer leicht. Doch die Welt 
scheint veränderbar, die Mühe nicht umsonst. Gemeinsam finden sich Strategien gegen das 
allgegenwärtige Patriarchat wie gegen die Staatsmacht. Die Zeit des Aufbruchs scheint gekommen. 
Der Traum will gelebt werden.

Doch nach anfänglichen Erfolgen stellt sich heraus, dass das Leben in der WG im Ritterhof, 
nach dem sich die sieben Frauen »Ritterinnen« nennen, nicht nur dem Kampf gegen das System 
gewidmet sein kann - frau muss sich auch damit arrangieren, und sei es nur, um Geld für 
Essen zu verdienen. Was als gemeinschaftliche Putzkolonne beginnt, führt zu immer individuelleren 
Wegen der Selbstverwirklichung in Ausbildung und Beruf, wobei das Gruppeninteresse nicht immer 
gewahrt wird. Als die Maueröffnung den Weg zu billigen Einraumwohnungen im Osten frei macht, 
wird durch den Auszug nur noch realisiert, was in den Köpfen der Mitbewohnerinnen an 
Abgrenzung schon längst begonnen hatte, sei es im Namen der Esoterik oder der Kunst…



Samstag, 20.10.2018 - 18.00 h - Größenwahn

SoulKino
Infoveranstaltung mit Film

Infos unter SoulKino (Facebook) 



Sonntag, 21.10.2018 – 19.00 h – Größenwahn
combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend 

"Un homme est mort" / "Tod eines Genossen"

Politisch berührender Animationsfilm (2017) über Freundschaft im sozialen Ausnahmezustand. 
Nach dem Comic von Etienne Davodeau und Kris, 65 min.

 Am 17. April 1950, in der Rue Kerabécam in Brest, während einer Großdemonstration 
Streikender Arbeiter erschießen die bullen den 27 jährigen gewerkschaftler der CGT 
Édouard Mazé. Für seine freunde und genossen heißt das, der kampf geht auch und gerade 
in Édouards namen auf alle fälle weiter!

Nach den Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs ist Brest 1950 noch weitestgehend zerstört. 
Die Arbeit ist hart, das Wetter rau. Die Bauarbeiter haben kaum etwas zu essen und leben 
in spärlichen Baracken. Zu Tausenden organisieren sie sich in kommunistischen Gewerkschaften 
und treten in Generalstreik. Sie wollen bessere Arbeitsbedingungen mit den Vorgesetzten aushandeln. 
Unter den Streikenden sind auch die unzertrennlichen Kindheitsfreunde Edouard, Paulette, 
Zef und Désiré. Während einer Großdemonstration eröffnet die Polizei plötzlich das Feuer. 
Der junge Edouard Mazé wird am Kopf getroffen und stirbt vor den Augen seiner Freunde 
Zef und Désiré auf dem Vorplatz der Fabrik. Sein Umfeld ist verzweifelt. Voller Trauer 
verzehrt es Zef nach Rache. Désiré und Paulette versuchen ihn zu beruhigen. Doch sind sie 
selbst, wie auch Edouards Familie, hin- und hergerissen zwischen Wut und Verzweiflung. 
Eins steht aber für alle fest: Der Kampf für ein besseres Leben muss weitergehen – für den 
toten Freund und Genossen. Als der engagierte Filmemacher René Vautier bei den Gewerkschaftern 
eintrifft, um den Kampf der Arbeiter mit einem Dokumentarfilm zu unterstützen, stößt er 
zunächst auf Skepsis. Kann ein Film etwas zum Arbeitskampf beitragen?

Eintritt frei!

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen



Freitag, 26.10.2018 – 19.30 h – Größenwahn

Zeit der Riots – Zeit der Streiks?
Diskussionsveranstaltung 

mit Autor*innen des Buches "Riot - Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion"

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder verstärkt über Riots und 
Straßenmilitanz diskutiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte im staatstragenden Rahmen. 
Medien, Polizei und Politik nutzen die Militanzdebatte zur Abrechnung mit einer Linken, 
die sich nicht auf die staatlich zugewiesene Spielwiese einzäunen lassen will. Da geraten 
viele außerparlamentarische Linke in eine reine Verteidigungshaltung und wollten über 
die Sinnhaftigkeit von Riots oft gar nicht mehr diskutieren, aus Angst, ihnen könnte 
Entsolidarisierung vorgeworfen werden. Doch damit beteiligt man sich eher an einer 
Entpolitisierung. Wenn Riots und Straßenmilitanz als politische Aktionen betrachtet 
werden, ist es richtig, über die politische Sinnhaftigkeit dieser Aktionen zu diskutieren.

Auf der Veranstaltung werden Sebastian Lotzer, Achim Szepanski, Emanuel Kapfinger und 
Peter Nowak Inputs zu der Frage geben, ob die Zeit der Streiks vorbei ist, die Rückkehr der Riots begonnen hat. 
Diese These vertritt der US-Soziologe Joshua Clover in dem Buch 
"Riot -. Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion."



Samstag, 27.10.2018 – 20.00 h – Größenwahn & Leichtsinn 

Soliveranstaltung für die russischen Gefangenen
Infoveranstaltung und Antirepressionsparty

Im Vorfeld von der Präsidentschaftswahlen und der Fußballweltmeisterschaft haben in Russland 
die Repression begonnen. Aktivistinnen wurden verschleppt, geschlagen, mit Elektroschocks 
gefoltert, sie wurden dazu gezwungen die notwendige für FSB Beweisaussage auswendig zu lernen 
und zu unterschreiben. Außer Schläge und Foltern droht den Verhafteten eine lange Haftzeit: ù
Der Geheimnisdienst beschuldigt sie der Teilnahme an einer erfundenen Terrororganisation "Netz" ("Set").

Ab 20 Uhr wollen wir über die Repressionswelle und den aktuellen Stand sprechen. 
Der Vortrag ist auf Englisch, aber es wird eine Flüsterübersetzung geben. 
Danach gibt’s ne fette Antirep Party mit queeren DJs von Trash,80er, feminist allstars bis zu Elektro. 

Kommt vorbei, informiert euch und supportet unsere Freund_innen mit Spenden!
Their excuse is protection, their tool is control- burn all prisons!

Mehr Infos unter https://rupression.com/de/r




Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus!
Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! 
Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. 
Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, 
unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an.


IMMER

Bar Kneipe Café "Liberación"
Montag bis Samstag ab 19 Uhr
(Mai-September ab 17 Uhr)
Nette Kneipe für nette Leute.
Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. 
Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen.
Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. 
Einfach in der Kneipe fragen.


INFOS

K9-Veranstaltungsetagen:
Räume für Veranstaltungen, Treffen, Soli-Parties und ggf. Soli-Konzerte!
Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete!
Anfragen in den Briefkasten oder per Mail

Anfahrt: U5 "Samariterstraße" oder S "Frankfurter Allee"