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groessenwahn

Details zu Größenwahn & Leichtsinn


Raum: zwei 80qm große Räume (einer davon schallisoliert)

Benutzbar:
Bestuhlung für 100 Leute,
Mikros,
Beamer, Leinwand, Abspielgeräte, kinogerechte Musikanlage,
Galerieschienen und passende Beleuchtung,
1 komplette Disco- und Partyanlage,
Bühnenbeleuchtung, Scheinwerfer, Lichtorgeln, etc.
ein randvoller Getränkekeller

Nutzungsbedingungen.pdf

Kontakt: groessenwahn@kinzig9.de
Die Veranstaltungsräume Größenwahn + Leichtsinn in der Kinzig9 sind Mehrzweckräume, die für Info- und Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, Theater- und Sportgruppen, Arbeitsgruppentreffen sowie Parties und Konzerte gleichermaßen nutzbar sind. Die Räume werden von der Hausgruppe der Kinzig9 betrieben. Nur ein kleiner Teil der Veranstaltungen wird von den BewohnerInnen selbst organisiert. Die Räume stehen interessierten Gruppen zur Nutzung offen. Die Hausgruppe versteht sich hierbei auch als gemeinnützige Dienstleisterin, welche Infrastruktur und Knowhow (in Form von Musikanlagen, Vorführgeräten, Getränken und eben Räumlichkeiten) für andere Gruppen zur Verfügung stellt.
Konzeptionell verstehen wir Größenwahn+Leichtsinn explizit nicht als ein monokulturelles Projekt der Friedrichshainer Häuserszene. Vielmehr fungiert das Projekt bewusst als Schnittstelle zwischen verschiedenen kulturellen Strömungen. So finden hier Hiphop-, Punk- Pop- und Elekronische Partys an verschiedenen Wochenenden genauso statt, wie Geburtstagfeiern unserer NachbarInnen. Diese Vielfältigkeit verleiht dem Projekt ein ganz spezielles Flair, das sich vor allem in dem (für linke Hausprojekte) außergewöhnlich bunten Mischung des Publikums widerspiegelt. Trotz oder gerade wegen dieser Mischung haben sich Größenwahn+Leichtsinn seit ihrer Eröffnung als „don`t panik location“ einen Namen gemacht - ungeachtet des manchmal extrem starken Publikumsandrangs.
Ebensoviel Wert legen wir auf die Vielfältigkeit der durch politische Veranstaltungen transportierten Inhalte. Politische Veranstaltungen verschiedenster Gruppen, auch mit konträren inhaltlichen Positionen, sind prinzipiell erwünscht. In Zeiten tiefgreifender inhaltlicher Ausdifferenzierung und Spaltung link(sradikal)er Gruppen soll unser Projekt dazu beitragen, den Dialog zwischen den verschiedenen Strömungen zu fördern. Die Zuordnung zu einem bestimmten politischen Lager lehnen wir daher für uns ab. Begriffe wie antisexistisch, antirassistisch, antifaschistisch sind, mit all ihren Definitionsschwierigkeiten, aber wichtige Eckpunkte bei der Nutzung unserer Veranstaltungsräume. Wir erwarten von den NutzerInnen unserer Räume die grundsätzliche Bereitschaft sich auf Veranstaltungen (in einem selbst zu steckenden Rahmen) auch mit gegensätzlichen politischen Vorstellungen im Publikum auseinander zu setzen.
Die Veranstaltungsetage „Größenwahn“ wurde erstmals im Mai 1995 eröffnet. Bis zu ihrer sanierungsbedingten Schließung im Sommer 1999 diente sie als wichtiger Veranstaltungs-, Diskussions- und Versammlungsraum der linksradikalen Szene (Ost-)Berlins. Neben diversen Kinotagen u.a. von und für Frauen/Lesben waren ein wichtiger Schwerpunkt immer geschichtsbezogene Veranstaltungen mit ZeitzeugInnen des nationalsozialistischen Terrors und des antifaschistischen Widerstandes.

Für Konzerte ist das vorhandene technische Equipment nicht ausreichend! Unsere Räume werden von Gruppen aus verschiedenen Spektren genutzt und sind deshalb eher neutral gestaltet. Um die Dekoration für Eure Veranstaltungen müsst Ihr Euch also selber kümmern!

Konditionen:
Politische Info- und Diskussionsveranstaltungen sind generell mietfrei, Soliparties erhalten Sonderkonditionen. Die Nutzung der kompletten Technik einschließlich der technischen Betreuung durch uns sind im Mietpreis inbegriffen. Die Getränke am Haupttresen stellen grundsätzlich wir zur Verfügung. Cocktails, Kuchen und ähnliches sind Eure Sache.